Asset Management
Asset Management für Eigentümer, die ihren Bestand steuern wollen.
Wir betrachten die Immobilie als Investition: Mietentwicklung, Kostenstruktur, Instandhaltungsstrategie und Exit-Zeitpunkt — mit Zahlen, die einer Bank standhalten.
Kurz beantwortet · Was macht ein Immobilien-Asset-Manager?
Asset Management ist die wirtschaftliche Steuerung einer Immobilie oder eines Portfolios über den gesamten Haltezeitraum. Dazu gehören Mietstrategie und Vermietungsstand, Kosten- und Ertragsplanung, Investitionsentscheidungen, Reporting an Eigentümer und Kapitalgeber sowie die Vorbereitung von An- und Verkauf. Die operative Hausverwaltung führt aus; das Asset Management entscheidet, was wirtschaftlich sinnvoll ist.
Wo Asset Management den Unterschied macht
Die meisten Bestandshalter in der Region verwalten ihre Objekte gut und steuern sie gar nicht. Mieten bleiben unter Markt, Instandhaltung folgt dem Ausfall, und beim Verkauf fehlen die Unterlagen. Drei Hebel bringen fast immer mehr als jede Honorarverhandlung.
01
Mietstrategie und Vermietungsstand
Mietspiegelabgleich je Einheit, Staffel- und Indexoptionen, Neuvermietungspotenzial bei Fluktuation, Leerstandskosten realistisch bewertet.
02
Kostenstruktur und Umlagequote
Welche Betriebskosten sind umlagefähig und werden es nicht? Versicherungs- und Wartungsverträge im Marktvergleich, nicht umlagefähige Kosten sichtbar gemacht.
03
Investitions- und Exit-Planung
Welche Maßnahme erhöht den Ertragswert, welche erhält nur die Substanz? Szenarien mit Kapitaldienst, Förderung und steuerlicher Wirkung.
Ablauf
Vom Bestand zur Steuerung in vier Schritten
Wir beginnen jedes Mandat mit einer Analyse, die auch dann einen Wert hat, wenn Sie danach nicht mit uns weiterarbeiten.
Schritt 1
Bestandsaufnahme
Mietverträge, Betriebskosten, Instandhaltungshistorie, Finanzierung und Zustand je Objekt in einer Übersicht.
Schritt 2
Bewertung und Benchmark
Ist-Rendite, Mietniveau gegen Markt, Kostenquote gegen Vergleichsobjekte in Nürnberg, Fürth und Erlangen.
Schritt 3
Businessplan je Objekt
Maßnahmen, Zeitpunkt, Kosten und erwartete Wirkung über fünf bis zehn Jahre, inklusive Finanzierungsbedarf.
Schritt 4
Umsetzung und Reporting
Quartalsbericht mit Soll-Ist-Abgleich, Abweichungen kommentiert, Entscheidungen dokumentiert.
Im Asset Management enthalten
Objekt- und Portfolioanalyse
Ertrag, Kosten, Zustand und Risiken je Einheit in einer gemeinsamen Struktur.
Mietstrategie und Anpassungen
Mietspiegelabgleich, rechtssichere Erhöhungen, Neuvermietung mit definiertem Zielmietniveau.
Businessplan und Budget
Mehrjahresplanung je Objekt mit Investitionen, Instandhaltung und Kapitaldienst.
Quartalsreporting
Kennzahlen, Soll-Ist-Abweichungen und offene Entscheidungen auf zwei Seiten.
Steuerung der Verwaltung
Wir geben der operativen Verwaltung Ziele vor und prüfen deren Einhaltung — auch bei Fremdverwaltung.
Ankaufsprüfung
Technische und wirtschaftliche Kurzprüfung vor dem Kauf, inklusive Bewertung der Bestandsmieten.
Verkaufsvorbereitung
Datenraum, Unterlagenvollständigkeit, Mietaufstellung und Argumentation für den Kaufpreis.
Honorarmodelle
Asset Management rechnen wir nach Bestandsgröße oder erfolgsabhängig ab — nicht pro Einheit wie die Verwaltung.
- Laufendes Mandat, jährlich
- 1,5–2,5 % Nettomiete
- Einmalige Bestandsanalyse
- ab 2.400 €
- Ankaufsprüfung je Objekt
- ab 1.800 €
Unsere Zusage
Wir sagen Ihnen auch, wenn ein Objekt aus unserer Sicht verkauft statt saniert werden sollte. Ein Mandat, das nur die eigene Verwaltungsgebühr sichert, ist keins.
Häufige Fragen zum Asset Management
Ab welcher Bestandsgröße lohnt sich das?
Erfahrungsgemäß ab etwa zehn Einheiten oder drei Objekten. Darunter genügt in der Regel eine gute Mietverwaltung mit jährlichem Strategiegespräch.
Arbeiten Sie auch mit fremder Hausverwaltung?
Ja. Das Asset Management sitzt eine Ebene über der Verwaltung. Wir definieren Ziele und Berichtspflichten und prüfen die Umsetzung, unabhängig davon, wer verwaltet.
Bekommen wir belastbare Zahlen für die Bank?
Ja. Businessplan und Reporting sind so aufgebaut, dass sie in Finanzierungsgesprächen verwendet werden können: Mietaufstellung, Kostenhistorie, Investitionsplan und Szenarien.
Beraten Sie auch bei Erbengemeinschaften?
Ja, das ist ein häufiger Anlass. Wir liefern eine neutrale Bestands- und Wertübersicht als Grundlage für die Entscheidung zwischen Halten, Teilen und Verkaufen.